Dieses Schuljahr starteten wir wie immer hoch motiviert mit dem bewährten Apfelsaft-Projekt. Mit Hilfe von Vertretungsklassen (8c, 9a und 6a) und mit Unterstützung von Frau Jobst, Herrn Raithel und Herrn Celebican konnten wir über 100 Liter Apfelsaft pressen und verkaufen. Herzlichen Dank der Stadt Rothenburg (insbesondere Herrn Soldner), die uns erlaubte, Äpfel an der Kobolzeller Steige zu sammeln. Zur Belohnung gönnten wir uns anschließend Pfannkuchen mit Apfelmus.
Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“, die wir im Schuljahr 2024/25 erneut verliehen bekamen, spornte uns an, uns weiterzuentwickeln. Um die Partizipation möglichst vieler Schüler, auch über das Wahlfach hinaus, zu gewährleisten, warben wir in allen Klassen der Jahrgangsstufen 5-9 für Umwelt-Beauftragte, die Neues aus der Natur-Werkstatt in die Klassen tragen und ebenso Wünsche von dort an uns weitergeben können.
Ende Februar gab es das erste Austauschtreffen mit der Mittelschule, und zwar mit der Gruppe „Schulacker“, die von Herrn Jursa geleitet wird. Die dortigen Schüler erzählten und zeigten uns, was sie schon erreicht haben, wir berichteten von unseren Erfahrungen und Vorhaben und bekamen von den Experten der „Schulacker“-AG Tipps. Mit einer Einladung an unsere Schule verabschiedeten wir uns mit vielen neuen Ideen.
Ein großer Wunsch der diesjährigen Natur-Werkstatt-Gruppe war eine einheitliche Kleidung, wie sie auch die Schüler der Umweltgruppe an der Mittelschule besitzen. Gemeinsam mit der Firma Jakob und May Bekleidungskonzepte kreierten wir ein Logo für unser Wahlfach und entschieden uns für einen Hoody sowie ein T-Shirt für jeden. Die Idee ist, dass auch neue Teilnehmer im nächsten Schuljahr so ausgestattet werden. Gesponsert wurden wir dabei von Jakob und May, außerdem wurden wir beim Nachhaltigkeitswettbewerb PURNATUR Umwelt-Held*innen gefördert und hatten zusätzlich noch den Erlös des Apfelsaftverkaufs.
Auch am Nachhaltigkeitswettbewerb für Schulen der Sparkasse Ansbach nahmen wir teil und erhielten ein Preisgeld in Höhe von 480 Euro für ein Hochbeet. Dank der tatkräftigen Unterstützung unseres Lieblingshausmeisters stand dieses in kürzester Zeit neben unserer Blühwiese und konnte befüllt werden. Es ergänzt unseren Schulgarten mit Obstbäumen, Naschhecke, Blühwiese, Trockenmauer, Insektenhotel und Totholz perfekt. Vielen Dank für die Hilfe.
Der Wunsch nach einem Hochbeet entstand zum einen nach dem Austauschtreffen mit der Mittelschule und zum anderen während unseres Kartoffel-Projektes. Frau Yeginer stimmte uns darauf mit der Einheit „Das Glück wächst in der Erde“ ein. Danach begaben wir uns zum Schandhof bei Rothenburg, wo wir unter Frau Hahns Anleitung selbst Kartoffeln anbauen durften. Genau diese können wir im Juli ernten – wir hoffen auf gutes Kartoffel-Wetter – und teilweise verarbeiten (Kartoffelpizza, Pommes, …). Am Ende wollen wir noch ein Lagerfeuer mit Würstchen und Kartoffeln im Schulgarten machen. [Bild 8] Als krönenden Abschluss fahren wir am 22. Juli mit dem Bus in die Klima-Arena nach Sinsheim. Hier wollen wir unsere Arbeit überdenken und neue Anregungen finden, damit wir nächstes Schuljahr wieder voll durchstarten können!
M. Nowarra-Ley