Bereits im Mai 2025 hatten sich Frau Nowarra-Ley und Frau Lindner bei der Stiftung „denkmal aktiv“ beworben, um an einem deutschlandweit geförderten Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz teilzunehmen.
Tatsächlich wurden wir als eine von nur zwei Schulen in Bayern ausgewählt und können in diesem Schuljahr ein Projekt rund um das berühmte Haus in der Judengasse 10 in Rothenburg auf die Beine stellen. Tatkräftig unterstützt werden wir dabei nicht nur von den 31 Schülern der 7a, die zu Denkmalexperten ausgebildet werden sollen, sondern auch vom Verein Kulturerbe Bayern e.V., dem das Haus in der Judengasse gehört.
Das Ziel des Projektes war es dabei, einerseits selbst eigenes Wissen zu erwerben und dieses andererseits auch anwenden zu können: Am Ende sollte eine kindgerechte Führung an verschiedenen Stationen im Haus Nr. 10 in der Judengasse für Schüler einer Grundschule entstehen.
Hier seht ihr, was wir in diesem Schuljahr alles geleistet haben:
Unsere Reise begann ganz am Anfang damit, dass wir im September einen Ausflug nach Bad Windsheim ins Freilandmuseum gemacht und dort mit zwei Workshops erste Informationen zu den Themen „Fachwerk“ und „Dachbau / Ziegel“ erhalten haben.
Anschließend machten wir uns auf Spurensuche ins mittelalterliche Rothenburg und besuchten sowohl das Rothenburg Museum im Rahmen einer Führung als auch die Judengasse mehrfach mit verschiedenen Experten.
Im November waren dann Frau Nowarra-Ley und Frau Lindner mit den beiden Schülern Dominik Döhler und Tobias Leis auf dem Netzwerktreffen der Stiftung denkmal aktiv in Koblenz. Dort konnten wir uns mit anderen Schulen aus ganz Deutschland austauschen, deren Projekte kennenlernen und neue Ideen sammeln.
Aber auch wir mussten weiterarbeiten und organisierten deshalb im Dezember mehrere Workshops mit verschiedenen Experten, die uns interessante Informationen über die Judengasse 10 erzählten. Dazu teilten wir die Klasse in insgesamt sieben Stationen auf.
Station 1: Erforschung von Baudenkmälern (Archäologe Herr Frank)
Station 2: Mittelalterliche Bauweise (Architekt Herr Edelhäuser)
Station 3: Die Bohlenstube (Frau Bierstedt von Kultur Erbe Bayern)
Station 4: Jüdisches Leben und Mikwe (Pfarrer Dr. Gußmann)
Station 5: Leben in einem alten Haus (ehem. Lehrer Herr Weltzer)
Station 6: Denkmalpflege (Architekt Herr Knoll)
Station 7: Bedeutung des Hauses Nr. 29 (ehem. OB Herr Dr. Naser)
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Experten, die uns so tatkräftig unterstützt haben.
Ein weiteres Highlight waren dann zwei Ehrungen, die wir im Frühjahr erhalten haben. Als Erstes wurden wir beim Ehrenamts-empfang in der Würzburger Residenz von Kultusministerin Anna Stolz für unser Engagement im Rahmen des Denkmalschutzes mit persönlichen Urkunden ausgezeichnet.
Des Weiteren erhielten wir eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 500 Euro von der Dr. Erich und Elisabeth Schosser-Stiftung. Der Scheck wurde uns feierlich von Frau Schosser und Herrn Dr. Walther als Vertreter des Vereins Kulturerbe Bayern e.V. überreicht.
Danach ging es aber langsam wieder ans Arbeiten. Schließlich müssen wir unsere Stationen vorbereiten, die wir am Denkmaltag im Juli dann mit den Grundschülern der Toppler-Schule abhalten wollen. Wir hoffen auf eine spannende Aktion!
Die Klasse 7a (mit M. Nowarra-Ley und S. Lindner)













