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Filmgruppe

Ein Jahr in der Filmdoku der Oskar-von-Miller Realschule

Mein Name ist Andrea Knäulein - ich bin schon seit langer Zeit in der Filmdoku-Gruppe. Anfang der 80iger Jahre als Schülerin an der Oskar-von-Miller Realschule, hat alles mit dem Film über Brettheim, zum Ende des Zweiten Weltkrieges, begonnen.

Zu Beginn unserer Arbeit – vor ca. einem Jahr – für den Film

"Ein Tag, der zur Nacht wurde - Rothenburg in Flammen am 31. März 1945"

über die Bombardierung Rothenburgs vor 70 Jahren haben Kerstin Schmidt und ich die Augenzeugen gefilmt und das vorhandene Material auf Papier gebracht. Leider ist es ja auch bei diesen Augenzeugen - wie bei unserem Film in Brettheim - stets ein Wettlauf mit der der Zeit, weil es immer weniger Menschen gibt, die vom Krieg und Kriegsende berichten können.

Von unserem ersten Drehbuch bis zur letzten Fassung ist das Material von 4 Stunden und 30 Minuten auf unsere jetzige Filmlänge von 80 Minuten von uns gekürzt worden. Und das war das Schwierige: nun auszuwählen unter dieser Fülle von Berichten und Eindrücken.

Anders als vor gut dreißig Jahren haben wir heute eine technisch gut ausgestattete Schneideanlage und ein eigenes Studio in der Realschule. Hr. Pohle - der Leiter der Filmdoku-Gruppe - und wir rechneten damit, dass wir diesen Film viel schneller als damals fertig bekommen würden. Das war ein Irrtum. Computer haben auch ein Eigenleben: Immer wenn man glaubt, ein Problem gelöst zu haben, zeigen sich die Tücken der modernen Technik.

An unserem Film waren auch sechs Schülerinnen und Schüler der Oskar-von-Miller-Realschule beteiligt, die im Film als unsere Sprecher und Kommentatoren agieren und dafür ihren gesamten Text auswendig vor der Kamera sprechen mussten.

Somit ist uns ein Film gelungen, der mit diesem sensiblen Thema dazu beitragen wird, den kommenden Generationen diese Zeit verständlicher und begreifbarer zu machen.

Die Filmvorführung am 8. Mai im Rothenburger Kino und die folgenden sechs Vorführungen an der Realschule waren für die Filmdoku-Gruppe ein großer Erfolg. Bei diesen Veranstaltungen konnten wir feststellen, wie wichtig es den Rothenburgern ist, dass dieses dramatische Ereignis in unserem Film festgehalten wurde.

Frau L. Kreiselmeier schrieb in unser Gästebuch: „Nach dem Film müsste man eigentlich klatschen, für die tolle Dokumentation, aber es war niemandem mehr danach zumute. Es wühlt alles wieder sehr auf – und es gäbe noch viel zu erzählen!“

Auch für unsere kommenden Filme über den Alltag in Rothenburg in der NS-Zeit und die Kapitulation Rothenburgs mit der Übernahme der Amerikaner suchen wir wieder Schülerinnen und Schüler, die uns fleißig in unserer Filmdoku-Gruppe im nächsten (Schul-)Jahr unterstützen können.

Thilo Pohle, Andrea Knäulein und Kerstin Schmidt

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